Spezialtherapie

In unserem Spezialtherapeutischen Zentrum sind Therapeuten aus dem Heilmittelbereich (Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Logopäden) sowie Tanz-, Kunst- Musik- und Körpertherapeuten beschäftigt.

Als unterstützender Bereich sind wir mit der Physiotherapie, Ergotherapie, Spezialtherapie sowie Logopädie für die Abteilungen Psychiatrie, Neurologie und Psychosomatik sowie die beiden Tageskliniken auf dem Campus zuständig/tätig.

Ansprechpartnerin

Heike Gabriel

Leitung Spezialtherapeutisches Zentrum

Tel. (030) 81 09 – 24 13
physiotherapie@tww-berlin.de

Physiotherapie

Physiotherapie ist erstaunlich vielseitig. Sie kann körperliche Beschwerden lindern, den Heilungsprozess unterstützen oder auch einer von vielen Schlüsseln in einer Therapie sein. In den Kliniken im TWW ist die Physiotherapie daher auch in allen Abteilungen präsent, in der Psychiatrie, der Psychosomatik und der Neurologie.

Die Leistungen sind an das Krankheitsbild der Patienten zugeschnitten. Für jedes Angebot hat die Physiotherapie im TWW ihre Experten. Zum Konzept gehört, dass jeder von ihnen schwerpunktmäßig einer medizinischen Fachabteilung zugewiesen ist. So wird persönliche Erfahrung aufgebaut. Ein eigenes Schwimmbad steht in der Klinik für spezielle therapeutische Maßnahmen und Bewegungsgruppen zur Verfügung.

Leistungen der Physiotherapie

  • Klassische Massagen
  • Manuelle Lymphdrainage
  • Fußreflexzonenmassage
  • Elektrotherapie

Krankengymnastik in Einzelbehandlung

  • Krankengymnastik
  • Manuelle Therapie
  • Medizinische Trainingstherapie
  • Feldenkrais
  • Biofeedback
  • Osteopathie
  • Kraniosakraltherapie

Gruppenangebote

  • Entspannungs- und Bewegungstherapie
  • Entspannungsgruppen: Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen
  • Feldenkrais
  • Körperwahrnehmungsgruppen
  • Mototherapie
  • Tai Chi
  • Qi Gong
  • Atemgruppe
  • Yoga
  • Nordic Walking
  • Faszien-Yoga

Ergotherapie

Die Ergotherapie arbeitet klientenzentriert daran, die Handlungskompetenzen der Patient*innen individuell zu stärken und zu erweitern. Der Fokus liegt dabei auf der Unterstützung und Vertiefung von Fertigkeiten und Fähigkeiten in den kognitiven, sozialen und emotionalen Kompetenzen sowie der allgemeinen Arbeitsfähigkeit.

In den unterschiedlichen Werkverfahren werden wichtige Alltagskompetenzen wie Handlungsplanung, Frustrationstoleranz, Ausdauer und Konzentration und auch das Handeln im Hier und Jetzt trainiert.

Als regelmäßig und verlässlich stattfindendes Therapieangebot bieten wir auf den geschützten Stationen sowie der gerontopsychiatrischen Station neben täglichen Gruppentherapien auch Einzeltherapien an, während auf den offenen Stationen nahezu ausschließlich im Gruppenkontext gearbeitet wird.

Ergotherapeutische Behandlungsmethoden

  • Handwerk und kreative Techniken
  • kognitives Training (CogPak, RehaCom)
  • Metakognitives Training (MKT)
  • entlastende Gespräche

Spezialtherapie

Die Spezialtherapeutischen Verfahren (Kunsttherapie, Musiktherapie, konzentrative Bewegungstherapie, Ausdruckstherapie, Körperselbsterfahrung und Tanztherapie) bieten, neben der tiefenpsychologisch fundierten Einzel- und Gruppentherapie, einen elementar wichtigen ergänzenden therapeutischen Zugang zu sich selbst.

Kunsttherapie

  • Entdecken und Stärken, evtl. Weiterentwicklung, individueller, kreativ-schöpferischer Fähigkeiten und Ressourcen, nutzt Kunst als Ausdrucksmedium innerpsychischer Prozesse
  • Verbesserung der Wahrnehmungs-, Beziehungs- u. Kommunikationsfähigkeit
  • Nutzung nonverbaler Kommunikation und Interaktion
  • Bewusste psychodynamische Nutzung von Symbolisierungs-, Beziehungs- und Wahrnehmungsprozessen innerhalb der Therapie

Musiktherapie

  • Sensorische Erfahrung von Musik und Tönen unter Umgehung der Ratio und der Wirkung der unterschiedlichen Klangfarben der Musikinstrumente auf die affektive Stimmung, andererseits ist das gemeinsame interaktive Spiel oder Zusammenspiel eine Form interpersonaler Kommunikationsmuster
  • Anhand der instrumentalen Interventionen verdeutlichen sich die Beziehungsmuster in Verbindung mit den ausgelösten Affekten symbolhaft zu bestimmten Rollen in der Gruppe
  • Der Musiktherapeut kann aufgrund seiner Ausbildung diese Prozesse anbahnen, steuern und wahrnehmen und in einem Nachgespräch dem Patienten bewusst machen

Konzentrative Bewegungstherapie (KBT)

  • Die konzentrative Bewegungstherapie ist ein körperorientiertes Verfahren auf Basis der Tiefenpsychologie und Gestalttherapie
  • Wahrnehmung und Bewegung bilden die Grundlage von Handlung und Erfahrung in der Beziehung zum eigenen Selbst und zu anderen Menschen
  • Durch die konzentrative Hinwendung auf das eigene Erleben – bewegend, fühlend und handelnd – werden Erinnerungen und Erfahrungen belebt, die in dem Selbstkontakt und den Kontakt zu anderen einfließen.
  • Die KBT eignet sich als körperorientiertes therapeutisches Verfahren sowohl für Gruppen als auch für die Einzeltherapie

Tanz- und Bewegungstherapie, Körperselbsterfahrung

  • künstlerisch-kreatives und körpertherapeutisches Verfahren, das auf Zusammenhang und Wechselwirkung physischer, emotionaler, psychischer und kognitiver Prozesse basiert
  • über den körpersprachlichen Ausdruck und das Medium Bewegung wird der Zugang zum eigenen Erleben eröffnet, die differenziertere Selbstwahrnehmung gefördert, Selbstregulation erhöht, zur Selbstreflexion befähigt und Mentalisierung angeregt
  • Stärkung von Selbstwertempfinden und Selbstwirksamkeit durch das Anknüpfen an Ressourcen; Förderung eines kreativen Selbstausdrucks
  • Nutzung der nonverbalen Kommunikation, der Körpersprache und des Symbolgehalts der Bewegung im psychodynamischen Sinn

Ansprechpartnerin

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Ulrike Schultze

Leitung Ergotherapie/Spezialtherapie

Tel. (030) 81 09 – 25 40
ulrike.schultze@tww-berlin.de

Logopädie

In der Logopädie behandeln wir Patienten, die unter Sprach-, Sprech-, Stimm- oder Hörstörungen leiden und dadurch in ihrer Kommunikationsfähigkeit eingeschränkt sind. Das Spektrum an zu behandelnden Patienten ist dabei sehr vielfältig. Patienten, die beispielsweise durch einen Schlaganfall beeinträchtigt sind, müssen wieder neu sprechen und schlucken lernen.

Weitere Krankheitsbilder

  • Schädel-Hirn-Trauma
  • Tumor
  • degenerative Erkrankungen wie Parkinson oder Multiple Sklerose
  • Aphasie

Die Behandlungsmethoden

  • Übungen zur Verbesserung der Artikulation, der Atmung, Stimmgebung und Sprechflusses
  • Übungen zu Wortfindung, Wortschatz, Grammatik
  • Vermitteln von Kommunikationstechniken
  • Biofeedback

Quelle: www.apotheken-umschau.de/Logopaedie, 13.12.2019

Ansprechpartnerin

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Antje Dulce

Tel. (030) 81 09 –
antje.dulce@tww-berlin.de

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