Depressionen und Angsterkrankungen

Manchmal entwickeln sie sich ganz allmählich, gelegentlich treten sie auch abrupt auf: die seelischen und zum Teil körperlichen Beschwerden, die zur Diagnose Depression oder Angsterkrankung führen.

Symptome

Es sind beispielsweise anhaltende Stimmungsverschlechterung oder ängstliche Verstimmtheit, ein zunehmendes Erschöpfungsgefühl, erhebliche Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen, körperliches Unwohlsein (zum Beispiel wechselnde Schmerzen, Schwindel, Herzrasen etc.), tiefsitzende Gefühle von Schuld und Scham, Wertlosigkeit und Perspektivlosigkeit. Im Falle von Angsterkrankungen fällt es unter Umständen schwer, die Wohnung zu verlassen, mit anderen Menschen in Kontakt zu treten, mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem eigenen Auto zu fahren aber auch, in der permanenten Sorge zu schweben, an lebensbedrohlichen Krankheiten zu leiden oder überdimensionale Angst vor Verlusten Angehöriger zu verspüren.

Wenn solche Symptome ein Ausmaß erreichen, dass sie in der Summe die Bewältigung des Alltagslebens deutlich erschweren, dann haben sie Krankheitswert und müssen je nach Ausprägung auch manchmal stationär behandelt werden.

Selbstverständlich haben diese Erkrankungen einen negativen Einfluss auf die Beziehungen zu anderen Menschen. Konflikte in zwischenmenschlichen Beziehungen, Verlustängste, Versagensgefühle oder Demütigungen im privaten und beruflichen Bereich und die damit einhergehenden deprimierenden Gefühle können auf der anderen Seite Depressionen oder Angsterkrankungen hervorrufen, auch wenn man versucht, Belastendes zu überwinden oder zu verdrängen. Unbewusst können mögliche Überforderungen weiter bestehen und krank machen.

Unser Therapieangebot

Gemeinsam versuchen wir als therapeutisches Team in der Beziehungsarbeit mit unseren Patienten die inneren Nöte zu verstehen und Lösungswege zu finden.

Das ist nicht einfach. Unser Ziel ist es, im Rahmen guter emotionaler zwischenmenschlicher Erfahrung Ängste zu lindern, Stärken zu fördern und so den Patienten zu helfen, wieder einen Weg ins selbstbestimmte Leben zu finden – mittels eines gesünderen Verhältnisses zu sich selbst und zu anderen.

Das Kennenlernen der Beweggründe etwas zu tun oder zu lassen, die damit verbundenen Gefühle und Vorstellungen sowie die im Hintergrund stehenden Konflikte und letztlich die Entwicklung eines besseren Verständnisses für sich selbst, sind dabei wichtige Schritte. Dieses Bemühen findet in den unterschiedlichen Feldern der stationären Behandlung statt. Die Erfahrungen mit den Mitpatienten in den Therapieveranstaltungen und „zwischendurch“, die Erlebnisse mit den Therapeuten und dem Pflegepersonal sowie das Nachsinnen über die dabei gemachten Erfahrungen und Anregungen sind dabei die entscheidenden Zutaten.

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