Vom Schmerz zur Krankheit – Konzept der neurologischen Schmerztherapie

Schmerz ist als akutes Warnsignal lebenswichtig. Dauert er Wochen oder Monate, spricht man vom chronischen Schmerz. Noch problematischer, wenn der chronische Schmerz zum eigenständigen Krankheitsbild wird, das Leben bestimmt, zu Schlafstörungen, Ängsten oder Depressionen führt und schlimmstenfalls zur Berufsunfähigkeit.

Multimodale Schmerztherapie

Beim chronischen Schmerz sind immer Körper und Seele betroffen. Daher erarbeiten wir in einem interdisziplinären Team einen individuellen Therapieplan und nutzen dafür auch die Möglichkeiten anderer medizinischer Fachbereiche der Kliniken im TWW. Wir sorgen auch für persönliche Kontroll- und Nachsorgetermine in Zusammenarbeit mit weiterbehandelnden Ärzten. Darüber hinaus kooperieren wir mit den Schmerztherapeuten der Charité am Campus Benjamin Franklin und richten gemeinsam wöchentliche, interdisziplinäre Schmerzkonferenzen aus.

Ziele der Schmerztherapie

Die akute Schmerzlinderung, die Beeinflussung des Schmerzgedächtnisses und seiner Spuren im Nervensystem und die Aufhebung von Funktionsstörungen sind vorrangige Behandlungsziele. Parallel erlernen die Patienten Strategien zur Schmerzbewältigung. Alle Maßnahmen dienen der verbesserten Leistungsfähigkeit und Steigerung der allgemeinen Lebensqualität.

Ganzheitlicher Behandlungsansatz

Für jeden Schmerzpatienten wird ein individueller Therapieplan erstellt, der in wöchentlichen Sitzungen des Behandlungsteams besprochen und gegebenenfalls angepasst wird.

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Diagnostik

Therapie (Einzel- oder Gruppenangebote)

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Wir sind da. Professionell und menschlich.