Gegen Ausgrenzung und Diskriminierung

Das TWW stellt seine AGG Beratungs-und Beschwerdestelle neu auf.

Nahezu jede und jeder hat schon mal als betroffene oder beteiligte Person Diskriminierung erfahren, ob privat oder im Arbeitsumfeld. Das TWW als Arbeitgeber hat es sich im Leitbild zur Aufgabe gemacht, jeden einzelnen Menschen, unabhängig von sozialem Stand, Glauben und Herkunft zu achten.

Vor diesem Hintergrund stellt das TWW seine AGG- Beratungs- und Beschwerdestelle neu auf und lädt jeden Mitarbeitenden ein, sich mit Diskriminierungserfahrungen und -problemen an diese Stelle zu wenden.


Wofür steht die AGG- Beratungs- und Beschwerdestelle? Bei welchen Problemen wende ich mich an sie?

AGG steht für das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz, auch als Antidiskriminierungsgesetz bekannt. Eine Diskriminierung kann sowohl gegenüber Mitarbeitenden des TWW als auch gegen externe Personen (z. B. Dienstleisterinnen, Bewerberinnen) stattfinden und wird von der AGG- Beratungs- und Beschwerdestelle aufgenommen und bearbeitet. Die häufigsten Themen sind hierbei:

  • Diskriminierung aufgrund der Ethnie (z. B. Bemerkung gegenüber der Herkunft, Hautfarbe, usw.)
  • Diskriminierung aufgrund des Geschlechts (z. B. abfällige Bemerkung gegenüber eines Geschlechts aufgrund von Vorurteilen)
  • Diskriminierung aufgrund der Orientierung (z. B. gegenüber religiösen/politischen Ansichten, gleich- oder andersgeschlechtliche Beziehungen, o. ä.)
  • Diskriminierung aufgrund des Alters
  • Diskriminierung in Form von sexueller Belästigung (verbal, durch Gestiken oder sexuelle Übergriffe)
  • Diskriminierung in Form von Mobbing (insbesondere durch oben genannte Vorfälle)
  • Diskriminierung gegenüber Mitarbeitenden, bspw. auf Basis einer anderen Vergütung / Entgeltgruppe, Ablehnung einer Beförderung oder Weiterbildung, Verweigerung der Teilzeitmöglichkeit usw.

Die Liste ließe sich immer weiter fortführen.


Wann melde ich mich bei der AGG- Beratungs- und Beschwerdestelle?

Bei direkter Diskriminierung stehen die Kolleginnen und Kollegen der AGG-Beratungs- und Beschwerdestelle zur Seite. Auch wenn Sie sich nicht sicher sind, ob es sich bei Ihrem Anliegen um eine Diskriminierung handelt, können Sie telefonisch oder persönlich Kontakt mit einer der mitarbeitenden Personen aufnehmen.


Kontakt

Egal ob es sich um eine unverbindliche Anfrage oder eine Beschwerde handelt: das Telefon mit der Rufnummer (030) 81 09 - 28 82 oder das E-Mail-Postfach agg-beschwerdestelle@tww-berlin.de stehen jederzeit für betroffene Kolleginnen und Kollegen bereit. Eine Anfrage oder Beschwerde kann hierbei ganz formlos kommuniziert werden!

Nach der Annahme der Beschwerde wird diese gemeinsam bearbeitet, ggf. mit beteiligten Personen gesprochen, Meinungen sondiert und Missstände aufgedeckt. In Zusammenarbeit mit dem Mitarbeiterservice werden im Anschluss geeignete Maßnahmen formuliert und so dafür gesorgt, dass das TWW ein weltoffenes und vielfältiges Unternehmen bleibt.

Wir dulden keine Diskriminierung.